Transkript

Hallo und herzlich willkommen bei Beziehungsmagie, sicher durch Liebe, Glück und Krise navigieren.

Ich bin Beatrice Wespi, Beziehungs- und Businesscoach und ich freue mich riesig, dass Du gerade meinen Podcast lauschst.

In der heutigen Folge sprechen wir über Dankbarkeit. Nicht nur über Dankbarkeit in der Beziehung zu deinem Partner oder deiner Partnerin, sondern auch zu deinen Beziehungen in der Familie, zu Freunden oder im Berufsleben. Und wie so oft bei Beziehungsthemen geht’s beim heutigen Thema auch ganz stark dich selbst.

In unserer Welt, die oft schnelllebig und fordernd ist, vergessen wir manchmal, wie wichtig es ist, innezuhalten und einfach dankbar zu sein oder auch einfach Dankbarkeit zu zeigen. Ganz besonders oft geht’s vergessen gegenüber den Menschen, die uns am nächsten stehen und auch gegenüber sich selbst.

Und genau das wollen wir heute etwas genauer anschauen. Respektive schauen, wie Du die Dankbarkeit wieder in dein Leben holst und was es bewirken kann.

Wenn die Kaffeetasse am Morgen, das gemeinsame Abendessen mit deiner Familie, der Bus, der dich im Regen zur Arbeit fährt, das Telefon mit deiner lieben Freundin, das süße Emoji von deinem Partner, der dir zeigt, dass er gerade an dich denkt, oder auch das gemeinsame Glas Wein mit deiner Partnerin zu besonderen Momenten werden, für die Du wirklich dankbar bist, wird sich in deinem Leben ganz viel verändern.

Zuerst möchte ich dir noch kurz erzählen, was wissenschaftliche Studien aufgezeigt haben. Es gibt mehrere wissenschaftliche Studien, mehrere Forschungsteam, die über Dankbarkeit geforscht haben. Und es ist erstaunlich, was dieses einfache «Tool» bewirken kann. Diese Studien zeigen klar auf, dass Dankbarkeit, das persönliche Glück und die zwischenmenschlichen Beziehungen verbessern kann. Sie zeigen, dass in Beziehungen die Verbindung zwischen den Partner gestärkt werden kann und dass es dazu beiträgt, dass sich beide Partner emotional wohler fühlen. Es wird auch aufgezeigt, dass Wertschätzung das Gefühl der Nähe und des Vertrauens verstärken kann. Und was ich ganz, ganz spannend finde, aber irgendwo auch logisch, ist, dass Dankbarkeit und gegenseitige Wertschätzung in Beziehungen dabei helfen können, besser mit Konflikten umzugehen und die negativen Auswirkungen von Konflikten auf die Beziehung zu mindern. Ja, wer will das nicht? Und Du siehst, es gibt mehr als genügend Gründe, dich dem Thema Dankbarkeit zu widmen.

Und gerade, wenn Du vielleicht selbst etwas unzufrieden oder auch unglücklich bist oder sich die Beziehung im Moment etwas schwer anfühlt, kann Dankbarkeit echt viel.

Wenn Du es schaffst, Dankbarkeit je länger je mehr in dein Leben zu lassen, so wird es zu deiner Haltung. Und das ist in meinen Augen etwas, das extrem unterschätzt wird, was aber extrem mächtig ist.

In der Beziehung ist es extrem wichtig Dankbarkeit immer und immer wieder auch im Alltag aktiv zu kommunizieren. Ich weiß, dass es oft in langjährigen Beziehungen etwas verloren geht. Es ist aber umso wichtiger, weil sich das Gegenüber so gesehen, geliebt und gewertschätzt fühlt. Und das ist auch etwas, was ich oft in meiner Praxis von Paaren höre, dass sie sich nicht mehr gesehen fühlen vom Gegenüber. Also indem Du Dankbarkeit in Beziehungen im Alltag wieder integrierst, mit einem herzlichen Danke, mit einem ich bin dir dankbar für das oder für jenes, kannst Du ganz, ganz viel bewirken.

Zusätzlich möchte ich dir heute zwei Tools mitgeben, wie Du Dankbarkeit in deinen Alltag integrieren kannst.

Das eine kannst Du für dich allein ausprobieren und das Zweite kannst du oder könnt ihr in eurer Beziehung ausprobieren. Mir ist es extrem wichtig, dass du die Verantwortung für dich und dein Handeln in der Beziehung übernimmst. Drum wenn du gerade etwas unzufrieden oder unglücklich bist in deinem Leben, dann trägst Du das voll in die Beziehung mit ein. Gerne empfehle ich dir das Dankbarkeitstagebuch. Am besten organisierst Du dir ein kleines, schönes Notizbuch, das dir wirklich Freude macht. Dann nimm dir jeden Tag einen Moment Zeit. Sehr gut passt das am Abend, um den Tag zu reflektieren und dir drei bis fünf Dinge aufzuschreiben, für die Du heute dankbar bist. Gerade wenn es in der Beziehung etwas schwer ist, kannst Du den Fokus auf die Beziehung legen, auf deinen Partner, deine Partnerin oder Du kannst es auch ganz allgemein für dein Leben praktizieren. Ich kann dir versprechen, dass sich der Fokus schon nach wenigen Tagen in der Regel verändern wird.

Zusätzlich wirst Du merken, dass nach einer gewissen Zeit, oftmals nach ein paar Wochen, das Notieren der Dinge gar nicht mehr notwendig ist, weil Du je länger, je mehr das Ganze in deinen Alltag integriert hast. Und es kann sein, dass Du plötzlich auf dem Arbeitsweg bemerkst, wie Dankbarkeit in dir hochsteigt, weil Du zum Beispiel im Bus eine Mama und ein Kind beobachtest, wie sie miteinander umgehen, was dir ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Es gibt so viele Dinge im Leben, für die Du dankbar sein kannst.

Das zweite Tool ist das Dankbarkeitsritual, das Du mit deinem Partner oder deiner Partnerin in den Alltag integrieren kannst. Ihr könnt es einmal wöchentlich machen, indem ihr euch beide zwei, drei Dinge, es dürfen auch fünf Sachen sein, erzählt, für die ihr dankbar seid. Oder ihr könnt es zum Beispiel auch ins Abendritual integrieren, wenn ihr euch gute Nacht wünscht, dass ihr abwechslungsweise jedes eins bis drei Dinge erzählt, für die ihr gerade an diesem Tag dankbar seid. Das dürfen gerne auch ein, zwei Sachen sein, wo ihr dem Gegenüber eurem Partner, eure Partnerin eure Dankbarkeit ausdrückt.

Das Dankbarkeitsritual, das ihr zusammen macht, hat für mich noch den Aspekt, dass man sich gegenseitig inspirieren kann. Plötzlich entdeckt man, dass die Partnerin oder der Partner für etwas dankbar ist, was für einen selbst bisher völlig selbstverständlich war. So kann jeder seine eigene Dankbarkeit noch mehr ausbauen. Beim Ausrücken der Dankbarkeit ist es ganz wichtig, darauf zu achten, dass es dabei um ein Gefühl geht. Ein nettes Danke, weil man es einfach so macht oder weil uns das anerzogen wurde, ist nett. Aber ein Danke, das aus dem Herzen kommt, hat noch eine viel, viel größere Wirkung. Also achte dich darauf, mit welcher Intention Du deine Dankbarkeit ausdrückst und auch im Alltag Danke sagst.

Manchmal ist es so, dass man dieses Gefühl, gerade wenn man neu mit der Dankbarkeit beginnt, nicht wirklich spürt. Da braucht es etwas Geduld, da braucht es etwas Übung. Wenn es dir gerade noch nicht so gelingt, ist es völlig okay. Sei liebevoll mit dir, trainiere dich immer wieder, indem Du versuchst, dieses Gefühl in dir wahrzunehmen. Bleib einfach dran und Du wirst merken, je länger du dich mit dem Thema Dankbarkeit befasst, je mehr wird dieses Gefühl in dir hochkommen.

Ich kenne das aus meiner Erfahrung. Ich hab mit dem Dankbarkeitsritual vor einigen Jahren gestartet. Ich hab das irgendwo gelesen und hab für mich einfach diese Sätze aufgeschrieben, wie das mir so erklärt wurde, dabei aber gar nichts Spezielles empfunden, was ich damals natürlich noch gar nicht realisiert habe. Und ehrlich gesagt, da ist auch noch nicht sehr viel passiert. Als ich dann realisiert habe, dass ich das Gefühl dazu nehmen darf, ja, sogar muss und als ich das dann auch geschafft habe, dieses Gefühl wirklich zu spüren, sind ganz viele magische Dinge in meinem Leben passiert. Und ja, für mich hat’s auch eine Weile gedauert, bis ich das wirklich aus meinem Inneren heraus spüren konnte. Und das Gefühl, das hat sich dann auch, je länger sie mehr verstärkt. Und ich merke heute, wie ich ganz anders durch den Alltag gehe als noch vor einigen Jahren und mein Leben so viel intensiver lebe, als ich es früher gemacht habe.

Dankbarkeit in sein Leben zu lassen, kann extrem positive Auswirkungen auf das Leben und auch auf die Beziehung, respektiv auf alle Beziehungen haben. Ich persönlich bin der Meinung, dass wir das alle schon in unseren frühen Kinderjahren lernen sollten. Und nein, da geht es nicht um das «einfach Danke sagen», das uns ja anerzogen wird, sondern Dankbarkeit aus tiefstem Herzen. Unsere Welt wäre definitiv eine andere.

Zum Abschluss gebe ich dir gerne nochmals die drei wichtigsten Punkte mit auf den Weg.

  • Punkt eins, reflektiere, wie Du Dankbarkeit lebst, ganz speziell auch mit deinem Lieblingsmenschen.
  • Punkt zwei, bist Du einfach nur dankbar für die großen Dinge oder spürst Du deine Dankbarkeit auch bei kleineren Dingen im Alltag?
  • Und Punkt drei, installiere ein Dankbarkeitsritual. Das kann ein Dankbarkeitstagebuch und oder ein Dankbarkeitsritual mit deiner Partnerin oder dein Partner sein.

Ich möchte dich von ganzem Herzen ermutigen, Dankbarkeit, je länger je mir in deinem Alltag und ganz bewusst auch in deinem Beziehungsalltag zu leben. Es müssen nicht immer die großen Dinge sein, für die wir dankbar sind. Es sind so viele kleine Sachen, für die wir dankbar sein können, die einfach nicht selbstverständlich sind.

Falls dir diese Folge gefallen hat, freue ich mich natürlich über ein Like von dir. Lass mir gerne auch einen Kommentar da, ob das für dich hilfreich war oder welche Erfahrungen Du mit Dankbarkeit in deiner Beziehung machst.

Du findest mich auf Facebook, auf LinkedIn oder über meine Webseite unter beatricewespi.ch

Das war Beziehungsmagie für heute und denk dran, jede Beziehung ist eine magische Reise durch Liebe und Herausforderungen. Schön, dass Du dabei warst.

 

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