Als Unternehmerin bist du frei, deine Zeit so einzuteilen, wie du möchtest. Das hat den Vorteil, dass du zu beliebigen Zeiten arbeiten kannst. Leider vermischt sich so oft die Arbeitszeit mit der Freizeit und umgekehrt. Nach einer Weile kommt das Gefühl auf, du würdest nur noch arbeiten oder es schleicht sich das schlechte Gewissen ein, wenn du dir doch mal ein paar Stunden Auszeit gönnst, anstatt an deinem Geschäft zu arbeiten.

Wie du zukünftig deine effektive Freizeit geniessen kannst, erzähle ich dir in dieser Kurzinspiration.

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Das Transkript des Videos:

Hallo und herzlich willkommen. Ich freue mich, dass du da bist bei meiner wöchentlichen Kurzinspiration. Heute möchte ich dir etwas erzählen, was mir wirklich hilft, mehr effektive Freizeit zu genießen. Effektiv im Sinne von, dass ich mich wirklich auch erholen kann. Und diese Freizeit, die hat nicht unbedingt etwas damit zu tun, wie viel Zeit ich dafür reserviere oder investiere, sondern wie ich sie verbringe.

Ich merke, dass ich vielfach, und ich denke, das ist das Problem von vielen Selbständigen – wie ich auch bei meinen Kunden feststelle – dass sich vielfach Arbeitszeit und Freizeit bei uns vermischen, weil wir zum Beispiel abends noch ein Buch lesen, aber es ist wieder ein Buch über Fachliteratur, also ein Fachliteratur-Buch, oder wir schauen uns am Abend noch ein Webinar, oder wir surfen im Internet zu einem Thema, dass eigentlich ja das Geschäft betrifft, wir lesen Blog-Artikel zu Themen, die eigentlich das Geschäft betreffen. Und so fliesst unsere Freizeit in unsere Arbeitszeit über, und man kann es gar nicht so genau abgrenzen. Und dann kommt immer mal wieder die Zeit, wo ich das Gefühl habe, ich arbeite ja eigentlich nur noch. Aber wenn ich genau hinschaue, stimmt es vielleicht auch gar nicht so ganz.

Wenn ich wieder mal in diesem Modus bin, dass ich das Gefühl habe, dass alles völlig ineinander fließt respektive ich das Gefühl habe, dass ich wirklich nur noch arbeite, dann nehme ich mir meistens wieder den Tipp von Fabian Grolimund. Er ist ein Erziehungswissenschafter, der sich vor allem mit Lerntechniken und mit Jugendlichen auseinandersetzt zur Hilfe, und er sagt quasi: “Reduziere deine Müllzeit.” Und was ist nun diese Müllzeit? Also die Müllzeit ist quasi die Schnittmenge von Arbeitszeit und Freizeit. Also du kannst dir zwei Kreise vorstellen, die sich in der Mitte überschneiden. Rechts ist der Kreis Freizeit, links ist der Kreis Arbeitszeit, und alles, was sich überschneidet, ist diese Müllzeit. Das kann einerseits sein, dass wir eigentlich Freizeit haben, eben abends, wir haben den Computer heruntergefahren, wir haben aufgehört, zu arbeiten, aber in dieser Zeit dauernd das Gefühl haben, wir sollten doch eigentlich noch… Es wäre doch besser, wenn wir jetzt das doch machen, oder wenn wir in dieser vermeintlichen Freizeit dann doch wieder Sachen fürs Geschäft erledigen.

Müllzeit kann aber auch andersrum sein, indem wir quasi in unserer Arbeitszeit arbeiten, aber zum Beispiel dauernd mit unseren Kindern nebenbei noch etwas machen, oder vielleicht gestört werden, oder den Kopf doch nicht so bei der Sache haben. Und diese Müllzeit ist dann immer einerseits extrem ineffektiv, weil es ist viel effizienter, wenn ich wirklich arbeite, dann, wenn ich Zeit dafür habe, und wenn nicht die Kinder im Haus sind, je nachdem, was auch immer. Und diese Müllzeit ist wirklich extrem ineffizient, und vor allem gibt sie uns das Gefühl, dass wir nie wirklich Freizeit haben. Und darum mein heutiger Tipp: Versuche, deine Müllzeit, die wir vermutlich alle haben, zu reduzieren, indem du dich vorgängig entscheidest, ist es jetzt Arbeitszeit oder nehme ich mir Freizeit? Und wenn du den Entscheid gefällt hast, dass es jetzt Freizeit ist, dann hadere auch nicht damit. Dann überlege dir nicht, was du noch machen solltest, sondern lege das alles ab und genieße die eine oder die zwei Stunden oder wie viel auch immer Freizeit.

Genau so auch vor dem Wochenende, wenn du dir überlegst, wie das Wochenende aussieht, fälle den Entscheid ganz bewusst, das Wochenende gehört nur mir und meiner Familie, und dann legst du die Arbeit ab, ohne zu denken: “Ach, eigentlich sollte ich noch, und den Blog-Artikel sollte ich doch noch schreiben, und das sollte ich doch dringendst noch machen.” Nein, stelle das ab, genieße das Wochenende, oder du entscheidest dich bewusst, dass du am Wochenende den Blog-Artikel noch schreiben musst, und dann definiere dir ein Zeitfenster oder wie auch immer du das für dich machst. Arbeite in diesen ein, zwei Stunden, erledige das, was du erledigen wolltest, und dann ist es abgehakt.

Jetzt wünsche ich dir eine sehr effiziente, effektive Woche. Reduziere deine Müllzeit. Du wirst sehen, es gibt sie immer wieder, diese Müllzeiten, und ich muss mich auch immer wieder an der Nase nehmen, diese bewusst zu reduzieren und mich ganz bewusst zu entscheiden, jetzt genieße ich Freizeit, und alles andere lasse ich stehen. In dem Sinne, genieße es, genieße die schönen Sommertage, bis bald. Tschüss!

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