Ein Satz aus dem Film „Unser Traum von Kanda“ liess Silvia Chytil aufhorchen und eine Blogparade ins Leben rufen: „Glück muss man können“ – eine spannende Aussage. Gerne nehme ich die Einladung zur Blogparade an und teile meine Gedanken zu dieser Aussage mit euch.

Glück, etwas das gerade zu Beginn des neuen Jahres in aller Munde ist. Zig mal haben wir alle in den letzten zwei Monaten gehört oder gelesen, dass uns ein lieber Freund, eine Bekannte oder auch uns völlig unbekannte Personen sogar Firmen Glück wünschen fürs 2016. Was aber ist Glück?

Glück etwas das individueller nicht sein könnte und etwas das von der Bedeutung her einen riesen Spagat macht:

  • Für die einen ist Glück das erste Lächeln ihres Kindes.
  • Andere definieren den Händedruck eines schwer kranken Menschen als Glück.
  • Gewisse Menschen sind glücklich, wenn sie mit Freunden ein Fest feiern.
  • Wieder andere denken, der Lottogewinn eines mindestens 7-stelligen Geldbetrages würde ihnen wahres Glück bescheren.

Und dann gibt es noch solche, die reden von Glück oder von einem Glücksmoment, wenn die Nachbarin mit selbstgemachter Konfitüre vor der Türe steht oder wenn ein paar warme Sonnenstrahlen ihr Gesicht erwärmen.

Glück nur in Ausnahmefällen?

Oft sehen wir Glück als etwas nicht Alltägliches an, als etwas ganz Spezielles. Je mehr wir „zum Glück hinaufschauen“ und das Gefühl haben, dass nur etwas ganz, ganz ausserordentliches uns zum Glück verhilft, je weniger erleben wir die Glücksmomente.

Und genau hier liegt m.E. einer der Schlüsselpunkte zum Glück. Glück muss man zulassen, immer wieder und – allenfalls auch lernen es zuzulassen.

Glück im Alltag

Lass das Glück in deinen Alltag. Immer und überall gibt es kleine Glücksmomente.

Je mehr Sachen wir im Alltag als normal und als alltäglich betrachten, je weniger findet uns das Glück.

Wenn wir nicht immer alles als normal und selbstverständlich hinnehmen, z.B. dass unser Partner lecker für uns kocht, dass die Kinder mit einem Lachen nach Hause kommen oder dass eine liebe Freundin bei uns vorbeischaut, finden wir plötzlich ganz viele kleine und grosse Glücksmomente im Alltag.

Gehe achtsam durch den Tag und halte nach dem Glück Ausschau. Ich bin überzeugt es findet dich. Zu Beginn vielleicht nur als ganz kleiner Glücksmoment, aber wetten, es werde immer mehr.

Glück auch in schlechten Momenten…

Bei jedem von uns gibt es immer wieder Momente oder Tage, vielleicht sogar Wochen oder Monate, in denen wir uns nicht vorstellen können, mal wieder glücklich zu sein. In solchen Momenten ist es oft hilfreich, wenn wir gelernt haben, das Glück auch im Kleinen zu finden.

Glück ist ein Gut, das mehr als reichlich vorhanden ist und jeder darf sich bedienen, auch derjenige der gerade einen lieben Menschen verloren hat oder der, der eine schreckliche Diagnose bekommen hat. Uns allen geht es besser, wenn wir mal herzhaft lachen können oder einfach den Moment geniessen und glücklich sein können, auch wenn der Alltag noch so traurig und trüb erscheint.

Mein Tipp an dich

Definiere für dich in guten Zeiten ein paar Sachen, die dich richtig glücklich machen, die dich aufheitern oder dich spüren lassen wie sich Glück anfühlt. Hier schon mal ein paar Beispiele:

  • Ein Song oder ein Lied, das du mit glücklichen Momenten verbindest.
  • Einen lieben Menschen der dich immer zum Lachen bringt.
  • Einen Platz in der Natur, den du mit Glück verbindest.
  • Ein Foto, das dich in einem glücklichen Moment zeigt.
  • Ein lustiges Video, z.B. auf YouTube oder ein schöner Film.

Sicher hast du noch mehr Ideen.

Suche dir diejenigen Sachen aus, die dich echt berühren, bei denen du das Glück mit all deinen Sinnen spüren und erfassen kannst und versuche das so „abzuspeichern“.

Geht bei dir das Glück mal wieder verloren, nimm dir diese Sachen zu Herzen, höre das entsprechende Lied, nimm das Foto aus der Schublade oder rufe genau diesen Menschen an und die Wahrscheinlichkeit ist gross, dass es dir ein Lächeln entlockt und die Welt schon wieder etwas rosiger aussieht. So bist du auch wieder offener für den nächsten Glücksmoment.

Kann man Glück lernen?

„Glück muss man können“, eine Aussage die viel wahres hat. Das Gute aber ist, Glück kann jeder, jedenfalls bis zu einem gewissen Grad, auch lernen.

Mein Glücks-Tipp für die nächsten fünf bis sieben Tage

Nimm ein Blatt Papier, das du möglichst präsent in deiner Wohnung platzierst. Es kann auch eine Notizapp sein. Notiere dir in den nächsten Tagen jeden Tag mindestens drei kleine und natürlich auch grosse Glücksmomente. Schau was passiert. Ich bin überzeugt, dass du plötzlich sogar vier oder mehr solcher Momente aufs Papier bringst.

Ich wünsche dir von Herzen, dass sich deine Glücksmomente stetig vermehren und Glück deinen Alltag immer wieder bereichert, nicht erst dann wenn du die Lottomillion gewonnen hast – ehm…. hast du überhaupt schon mal einen Lottoschein ausgefüllt?

Bildquelle: © Kaspars Grinvalds / fotolia.com

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