Als Unternehmerin bist du deine eigene Chefin. Das ist ja auch genau das, was wir so gerne mögen. Dass wir niemanden haben, der uns vorschreibt, was wir wie abarbeiten müssen. Aber das hat auch seine Tücken. Wir sind völlig auf uns alleine gestellt.

Kommt dazu, dass das Aufgabengebiet als Unternehmer, gerade in kleinen Unternehmen, meistens auch viel breiter ist, als in einem Anstellungsverhältnis. Du bist gleichzeitig Fachperson, Marketingchefin, Buchhalterin, Führungsperson, Kundenbetreuerin, administrative Leiterin, IT-Spezialistin, zumindest um neue Tools zu testen, und vieles mehr . Und du bist Chefin und Angestellte zugleich. Die Anforderungen sind hoch und auch dein Arbeitstag hat nur 24 Stunden. Also heisst es, deine Zeit gut zu nutzen.

Führung gibt Klarheit

Bist du angestellt, so ist am Morgen jeweils festgelegt, was heute ansteht. Deine Aufgaben ergeben sich aus Kundenarbeiten und dem, was dein Chef von dir erwartet und dir vorgibt. Bist du aber selbständig, ist vieles plötzlich nicht mehr so klar. Oft stellen sich Fragen über Fragen: Welche Strategie soll ich fahren? Tue ich auch wirklich das Richtige? Was könnte ich effizienter lösen? Gibt es nicht ein Tool, das mir weiterhelfen würde? Ist Online-Marketing etwas für mich? Wie funktioniert die liebe Technik schon wieder? Soll ich die Buchhaltung besser delegieren? Oder das Geld doch lieber in Marketingaktivitäten investieren? Und, und, und…

Eine grosser Herausforderung ist: Auf dem richtigen Weg bleiben!

Die meisten Unternehmerinnen sind sehr vielseitig interessiert und innovativ unterwegs. Schon von Berufswegen bedeutet dies, immer am Ball bleiben zu müssen, sei es im eigenen Fachgebiet, im Marketing und in vielem mehr.

Das Risiko ist gross, dass wir uns ab und zu oder immer mal wieder verzetteln oder sogar vom Weg abkommen. Da heisst es rasch wieder zurück zu finden und nicht unnötig Zeit und Energie mit Irrelevantem  zu verschwenden.

Wie gelingt es dir, auf dem richtigen Pfad zu bleiben oder wie findest du, bei einem möglichen Fehltritt, zurück auf deinen Weg?

 

Mich unterstützen die folgenden Werkzeuge:

  • Klarheit: Für mich ist es extrem hilfreich, wenn ich Klarheit habe, wohin meine Reise geht. Wenn ich weiss, was ich bis Ende Jahr erreichen will. Selbstverständlich gehört da auch meine Vision und mein Warum dazu (mehr zu diesem Thema findest du in meiner Kurzinspiration „Dein Warum„). Die Vision ist für mich aber sehr weit weg vom Alltagsgeschehen. Sie ist mein Leuchtturm, der mir die grobe Richtung zeigt und mich zusammen mit meinem Warum antreibt weiter zu gehen. Im täglichen Geschäftsleben helfen mir die kurzfristigen Jahres- oder Quartalsziele besser.
  • Ich verbinde mich täglich mit meinen Zielen. Ich habe für mich klare Jahresziele, die ich auf Quartals- und Monatsziele runterbreche. Wenn ich mich täglich mit denen verbinde, sind sie bei mir so präsent, dass mich «meine Chefin» oft schon beim Gedanken an etwas, das nicht reinpasst, zurückpfeift.
  • Ideen notiere ich mir in meinem Notizbuch oder in Trello (ein Projekt-Tool, das ich genial finde und gerne mal vorstellen werde), dass ich bei der Planung jeweils zur Hand nehme. So gehen die Ideen nicht verloren und ich kann zum gegebenen Zeitpunkt prüfen, ob die Idee zu meiner Strategie passt oder (noch) nicht.
  • Ich bin bewusst Chefin und Angestellte: Als Angestellte in einem Betrieb hinterfrage ich auch nicht immer alles. So heisst es auch in meinem Business nicht immer alles wieder zu hinterfragen. Die Chefin (also ich ;-)) hat die Strategie und die Umsetzungsmassnahmen definiert und die heisst es jetzt einfach konsequent umzusetzen. Es bringt nichts, die immer und immer wieder zu hinterfragen. Beim nächsten Strategietag hat es wieder Platz um solche Fragen zu diskutieren (ausser natürlich in Notfällen, aber Hand aufs Herz, die gibt es nicht jeden Tag).

Natürlich macht es immer auch Sinn zu delegieren, aber das ist ein anderes Thema. welches ich in einem früheren Artikel bereits behandelt habe.

 

Ganz konkret für diese Woche:

  • Was sind deine Ziele bis Ende Juni?
  • Was sind die Dinge, die du diese Woche tun musst, um diese Ziele zu erreichen?
  • Plane die Zeiten in deiner Agenda ein.
  • Sei stolz auf dich, wenn du Ende Woche all diese Sachen erledigt hast.

Und sei nicht zu streng mit dir, wenn es dir nicht immer gelingt, dich mit deinen Zielen zu verbinden. Auch ich bin mal mehr und mal weniger mit meinen Zielen verbunden. Was ich aber mit Sicherheit spüre und merke, ist, dass ich viel effektiver und effizienter und mit viel mehr Leichtigkeit arbeite, wenn ich mir die Zeit dafür nehme, das ganz bewusst zu tun.

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