„Wer nicht weiss, wo er hin will, darf sich nicht wundern, wenn er woanders ankommt.“
(Mark Twain )

Stagniert dein Geschäft? Kommst du grad nicht richtig weiter? Sind deine Umsätze sogar rückläufig? Oder verzettelst du dich einfach immer wieder?

Kann es sein, dass du dir keine konkreten Ziele gesetzt hast?
Ertappt?
Nimm dir das Zitat von Mark Twain zu Herzen und lies hier weiter.

Orientierung für dein Unternehmen

Als Unternehmerin ist es wichtig, dass du deine Unternehmensziele festlegst. Und zwar unabhängig davon, ob es gerade gut läuft oder eher weniger. Das Arbeiten mit Zielen ist ein Prozess der sich laufend weiterentwickelt und der dir gerade auch in weniger guten Zeiten hilft dein Unternehmen richtig zu steuern und dich nicht komplett zu verlaufen. Und die Arbeit mit Zielen hilft dir, dich und dein Unternehmen gerade auch in hektischen Zeiten auf Kurs zu halten.

Vision

Die höchste Ebene der Ziele ist die Vision. Wobei die Vision eher eine Idee, ein Traum ist. Eine Vision kann ein Lebensziel sein oder auch eine Vision für dein Unternehmen. Oft ist es aber auch einfach ein «grobes» Ziel für die nächsten 5 bis 10 Jahre. Also z.B. wo du mit deinem Geschäft in rund 10 Jahren stehen möchtest. Im Artikel „Deine Vision – Deine Erfolgsstory“ findest du Informationen, wie du deine Vision aufs Papier bringen kannst.

Setze dir Ziele

Mit deiner Vision vor Augen, beginnst du nun deine Ziele nach und nach zu definieren. Je nachdem wo du gerade stehst, überspringst du Ziffern 1 und 2 oder definierst das nur sehr grob.

  1. In einem ersten Schritt notierst du dir, wo dein Geschäft in rund 5 Jahren stehen soll.
  2. Anschliessend definierst du die mittelfristigen (1 bis 5 Jahre) Ziele.
  3. Erst danach geht es an deine kurzfristigen Ziele (höchstens 1 Jahr).

Denke bei der Zieldefinition immer an die SMART-Methode (oder auch eine andere Zieldefinitionsmethode). Halte deine Ziele schriftlich fest, am besten irgendwo, wo du sie immer wieder abrufen kannst.

Die Arbeit mit Zielen ist kein statischer Vorgang, der einmal gemacht wird und danach nie mehr angefasst wird. Der fast noch wichtigere Teil, ist die Ziele laufend zu überprüfen, z.B. zwei- bis viermal im Jahr. Oft ist es auch so, dass man Ziele korrigieren muss, weil sich die Umstände verändert haben und das Ziel so nicht mehr realistisch ist.

Ziele definieren mit der SMART-Methode

Um die Zielerreichung zu überprüfen ist es wichtig, dass du deine Ziele ganz konkret definierst. Das Ziel „Im nächsten Quartal mache ich mehr Umsatz“, ist zwar sicher gut gemeint. Du kannst aber nachher nicht überprüfen, ob du dein Ziel auch wirklich erreicht hast, weil nicht klar ist, was mit „mehr“ genau gemeint ist.

Es gibt verschiedene Methoden, wie man Ziele definieren kann. Ich habe mich für die SMART-Methode entschieden und möchte dir diese hier kurz vorstellen. Definierst du alle Ziele nach der SMART-Methode, kannst du am Ende jederzeit gut überprüfen, ob du das Ziel erreicht hast oder nicht. Du siehst auch genau, um wie viel ein Ziel nicht erreicht wurde und kannst dem „Warum“ einfacher auf den Grund gehen. Ein Ziel ist SMART, wenn es folgende fünf Voraussetzungen erfüllt. Das Ziel ist

  • Spezifisch (specific)
  • Messbar (mesurable)
  • Ausführbar, erreichbar (achieveable)
  • Realistisch (realistic) und
  • Terminierbar (terminable).

Nach der SMART-Methode müssten wir das obgenannte Ziel z.B. so definieren: „Im 3. Quartal mache ich mindestens TCHF 40 Umsatz“. Beispiele für deine Business-Ziele könnten sein:

  • In 3 Jahren will ich mit meinem Business einen Jahresumsatz von XY erwirtschaften.
  • Im Jahr 2018 will ich mit meinem Business den Break Even Point (d.h. die Gewinnschwelle) erreicht haben.
  • In 2 Jahren will ich mit meinem Business einen Gewinn von CHF 12’000 ausweisen.
  • In 5 Jahren will ich pro Jahr 400 Kaffeetassen verkaufen.
  • In 4 Jahren will ich mit meinem Newsletter monatlich 1’000 Leserinnen erreichen.
  • usw.

Tools

Du kannst deine Ziele auf einem Blatt Papier, in einem Notizbuch, in Word oder wo auch immer niederschreiben. Wichtig ist, dass du sie irgendwo schriftlich festhältst.

Ich verwende für meine Zieldefinition Evernote. Evernote ist ein Gratistool, mit dem du Notizen in elektronischen Notizbüchern ablegen kannst. Ich habe mich für meine Zieldefinitionen für Evernote entschieden, weil es Evernote auch als App für mein iPad und mein iPhone gibt. Ich kann so von überall auf mein Notizbuch mit meinen Zielen zugreifen. Jeweils am Sonntagabend oder am Montagmorgen definiere ich, mit dem Monatsziel „im Hinterkopf“ zwei bis drei Wochenziele und/oder meine Wochenaufgaben. So sind meine Ziele immer sehr präsent und ich verzettle mich viel weniger und arbeite entsprechend fokussierter.

Wie starten?

Als ich begonnen habe mit Zielen zu arbeiten, tönte das für mich alles sehr aufwändig. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass ich so besser voran komme. Auch fand ich es recht schwierig für mich und mein Business diese Ziele zu definieren.

So habe ich einen eher unüblichen Weg gewählt und zuerst mit einer „seriösen“ Todo-Liste gestartet. Auch diese führe ich in einem Tool, das ich von all meinen Geräten abrufen kann. Ich führe diese Liste nicht pingelig, aber gerade für geschäftliche Pendenzen sehr konsequent. Anschliessend habe ich begonnen Wochenziele zu setzen.

Ich habe festgestellt, dass mir Wochenziele helfen und auch wirklich Spass machen. Ende Woche zu sehen was man alles erreicht hat, ist sehr motivierend. Auch wichtig ist zu sehen, wieso man Sachen nicht erreicht hat. Bei mir ist der häufigste Grund, dass ich zu wenig fokussiert war oder dass ich Kundenarbeiten vorgeschoben haben, obschon die manchmal gut auch hätten warten können.

Nach und nach habe ich gemerkt, wie wichtig diese Ziele für mich und mein Geschäft sind. Ich habe mir dann wirklich einmal Zeit genommen, um meine Vision sowie meine mittel- und langfristigen Ziele für mein Business schriftlich festzuhalten. Im Zuge der Jahresplanung überprüfe ich diese jeweils wieder.

Vielleicht hilft auch dir ein eher unkonventionelles Vorgehen. Probiere einfach aus und setze für dich deine Massstäbe. Wichtig für deine Zukunft als „Geschäfts-Frau“ ist, dass du:

  • lernst mit Zielen zu arbeiten (sofern du das nicht bereits machst)
  • deine Vision und deine langfristigen Ziele kennst
  • die Ziele genau z.B. nach der SMART-Methode definierst
  • deine Ziele schriftlich festhältst und
  • deine Ziele laufend überprüfst

Starte gerade jetzt und setze dir ein bis drei Ziele für die nächste Woche und den nächsten Monat.

 

P.S. Damit du deine Ziele für das 3. Quartal mit Freude und Leichtigkeit erreichst, startet jetzt wieder der Zielknacker. Buche jetzt deinen Platz.

 

Bildquelle: @ soft_light / fotolia.com

 

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